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Bewegende Ereignisse zur Bundestagskandidatur

23. September 2009

Nach einer harten Wahlkampfzeit, die bereits hinter mir liegt, und einer weiteren harten Zeit bis zur Bundestagswahl,
wo Privates und Persönliches weit hinten anstehen müssen,ist es schön zu wissen, dass Menschen, trotz meiner Abwesenheit, an mich denken.

Ob es ein Abt ist, der mir per Facebook viel Erfolg und Gottes Segen für die Bundestagswahl wünschte, oder die Anerkennung auf einer Revivalparty, mit meiner alten Jugendclique am
letzten Samstag, von den Menschen, mit denen ich meine Teenagerzeit erlebt habe.

Und heute erhalte ich einen Anruf von einem alten Schulfreund der Realschule – was mittlerweile 16 Jahre her ist – ,
der mir, nach ein paar Floskeln aus alten Zeiten, einfach nur viel Glück und Kraft für die Bundestagswahl gewünscht hat.

Sowas gibt mir neue Kraft und Bestätigung, dass ich den richtigen Weg gegangen bin und mich weiterhin auf dem richtigen Weg befinde.
Es ist schön zu merken, dass mein Umfeld an mich denkt, auch wenn ich mich mal nicht kümmern kann.

Dafür danke ich euch.

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Afghanistaneinsatz und jüngste Vorkommnisse

10. September 2009

Wie bei jedem Schlag der Bundeswehr und der Nato rufen wieder viele laute Stimmen, wie unnütz und gewaltsam doch der Eingriff in Afghanistan sei. Doch haben diese kritischen Beobachter mal darüber nachgedacht, dass nur durch den Einsatz der westlichen Truppen überhaupt erst wieder Ordnung in dieses Land gebracht werden konnte. Durch jahrzehntelange Untergrundherrschaft gebeutelt sind die meisten Menschen froh, endlich wieder so etwas wie eineRegierung zu haben, Brunnen, Krankenhäuser und Schulen.

Ob und wie viele Zivilsten bei dem jüngsten Schlag gegen die Terrorgruppen getötet wurden muss noch ermittelt werden. Ein wichtiger und zugleich tragischer Schritt. Jedoch sind sowohl Merkel als auch die FDP der Meinung, dass Vorverurteilungen rein gar nichts bringen. Niemand von uns ist dort in den Bergen Afghanistans dabei (zum Glück) und kann nachvollziehen was die Soldatinnen und Soldaten dort leisten und erleben müssen.

Oft stehen die Befürworter des Afghanistan-Einsatzes unter Beschuss: DIE LINKE unterstützt die Petition der Friedensbewegung „Dem Frieden eine Chance Truppen raus aus Afghanistan“. Fraglich ist an dieser Stelle jedoch, wie es dort heute ohne Einsatz der deutschen Bundeswehr aussehen würde. Wo doch die Taliban anlässlich der Bundestagswahl schon mit Anschlägen in Deutschland droht. Das zeigt nur, dass die deutschen Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan hohes Ansehen seitens der Bevölkerung genießen und als Helfer gesehen werden. Für die Taliban hingegen stellen sie eine Bedrohung ihrer terroristischen und menschenverachtenden Machenschaften dar. Daher auch die Drohungen, um Deutschland unter Druck zu setzen. Gut dass wir uns davon nicht beeindrucken und Abschrecken lassen, gutes für Afghanistan zu tun.

Ziel unserer Arbeit in Afghanistan ist nicht die Zerstörung des Landes und der Menschen sondern dass mit der 2. Präsidentschaftswahl seit dem Einzug unserer Truppen langsam Ruhe einkehrt, das Land bald aus eigener Kraft weiter Frieden schaffen kann. Der wirtschaftliche und politische Wiederaufbau, Strukturen die Lebensbedingungen schaffen, die die Menschen das Leid langsam vergessen lassen können. Doch leider zwingen die Terrorgruppen das Militär zu Mitteln, die auch unschuldige Bürger verletzen können. Daher kann wohl am wenigsten ihnen die Schuld an solchen Zwischenfällen gegeben werden.

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Tauss endlich vor Gericht

9. September 2009

Stoppschild

Seit Wochen und Monaten steigen die Zahlen derer die die Piratenpartei unterstützen. Eine Partei, die sich selbst als Bürgerrechtsverteidiger versteht. Doch haben Kinder keine Rechte? Wissen die vielen Jugendlichen, dass ein wichtiger Kopf der Partei des Kinderporno-Missbrauchs verdächtigt wird?

Nach der Aufhebung seiner Immunität ist gegen den unter Kinderporno-Verdacht stehenden Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss wie erwartet Anklage erhoben worden. Gegen den 56-Jährigen bestehe „der hinreichende Verdacht“, zwischen Mai 2007 und Januar 2009 in mehr als 100 Fällen Dateien mit Kinderpornos gekauft, besessen oder weitergegeben zu haben. Quelle: WELT Online

Tauss behauptet hingegen er habe in seiner Zeit als SPD-Abgeordneter nur recherchiert (in 102 bekannten Fällen, auch auf seinem Privathandy?). Ist das das Ziel der Piraten? Freier Zugang zum Internet- JA! Aber freier Zugang zu Menschenrechtsverachtendem Material- Definitiv NEIN! Gerade aus diesem Grund sollten die vielen Jugendlichen mal darüber nachdenken, ob die Volksparteien, also auch die FDP nicht in ihren Bürgerrechtsorientierten Forderungen wesentlich überzeugender und glaubhafter sind, als diese „Partei“.

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Gewinner und Verlierer der Europawahl stehen fest.

15. Juni 2009

Gewinner und Verlierer der Europawahl stehen fest.

Da waren die Medien ganz schnell. Aber, muss man sich als Verlierer noch weiter ins Abseits bugsieren? Scheinbar…

Leider hat sich der Politiker Jörn Thießen wie folgt in der Bild-Zeitung geäußert: „Wir Politiker müssen im Parlament abstimmen – das kann man auch von den Wählern bei einer Wahl verlangen“. Wer nicht zur Wahl geht, soll Thießen zufolge, 50 Euro Strafe zahlen.

Jörn Thießen hat damit aber leider unser Grundgesetz außer Acht gelassen. Dort wird ein Wahlrecht verankert, keine Wahlpflicht.

Also: „Wahlen sind dann frei, wenn weder in die Aufstellung der Wahlvorschläge, in die Wahlwerbung oder in die Ausübung des aktiven oder passiven Wahlrechts von dritter Seite eingegriffen wird.“

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl#Wahlrechtsgrunds.C3.A4tze)

Eine Verpflichtung (und bei Nichtbefolgung: Strafzahlungen) zur Wahl kommt einem Eingreifen von dritten gleich.

So geht’s nicht, lieber Herr Thießen. So nicht.

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Callin-Gewinnspiel am frühen Morgen

13. Juni 2009

Callin-Gewinnspiel am frühen Morgen

Nicht zu fassen. Da sitze ich gestern Morgen nichts böses ahnend, vor dem Fernseher und schaue mir die Serie „Scrubs“ auf ProSieben an. Schmunzle ein wenig bei meiner ersten Tasse Kaffee in mich hinein. Und warte auf die Werbung um mir eine neue Tasse Kaffee zu holen. Und da passiert es: Die „Werbung“ fängt an. Aber es kommen keine Werbespots sondern ein nerviger Typ schaut mich an. Völlig überdreht –er versucht mich ja zu motivieren – schreit er mich aus dem Fernsehen an: „Rufen Sie jetzt an!“; „Beantworten Sie diese Frage: Wo spielt die Serie: „Scrubs?“; „ Das wissen SIE!“; „Gewinnen Sie jetzt 500 Euro!“ usw. Und das am frühen Morgen!!! AH! Entsetzt und schon schlagartig an genervt greift meine Hand instinktiv zur Fernbedienung und drückt wild auf die Knöpfe. Nur weg hier. Nach schlechtem Programm kommen für mich nur noch Callin-Shows. Leider verpasse ich anschließend den Wiedereinstieg ins „Scrubs“. Sehr ärgerlich.

Wer kennt sie nicht, diese völlig nervigen Callin-Shows, die EIGENTLICH auf diesem einschlägig dafür bekannten Sender 9live kommen? Aber ich bin nicht bei 9live. Sondern bei ProSieben. Mir stellt sich also die Frage: Warum begibt sich ProSieben auf so ein fragwürdiges Niveau?
Nach kurzer Recherche im Internet war klar, warum ProSieben jetzt so einen Müll einspielen muss. Die Sendezeit muss gefüllt werden. Aus diversen Medienberichten ist zu entnehmen, dass die Werbeerträge deutlich zurück gegangen sind. Werbekrise. ProSieben überbrückt also die Zeit mit Callin-Shows und nennt das Ganze dann „Quiz Breaks“. Soweit so gut.
Aber auf was ich dann gestoßen bin, war noch unglaublicher: Mitspielen kann dort jeder ab 14 Jahren! Wie das? Nun, dass liegt an der von der Landesmedienanstalt geänderten Richtlinie, die neu erlassen wurde und nun Anwendung findet. Dort steht, dass bei Einzelgewinnspielen welche nicht länger als 3 Minuten dauern schon 14 jährige teilnehmen dürfen. Und dabei sollte die Neureglung den Jugendschutz verbessern und nicht verschlechtern.

Also, liebe Landesmedienanstalt: Hier habt Ihr wohl scheinbar Eure Hausaufgaben nicht ganz gemacht… Das kann nicht gewollt sein! Unbedingt Nachbessern!!!

Schön, das ProSieben schon auf diesen Skandal reagiert hat und ab kommenden Montag immerhin diese „Quiz Breaks“ wieder erst ab 18 Jahren freigibt. Danke für die Einsicht, ProSieben!

Mehr dazu im diesem Artikel: DWDL.de
Und das satirisch-kritische TV-Magazin „Fernsehkritik.tv“ geht auch immer mal wieder auf das Thema ein.

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Erreicht man so den Wähler?

23. April 2009

Da fahre ich gestern Abend- nichts Böses ahnend und mit einem Headset telefonierend – die Autobahnausfahrt hinaus und entdecke das erste Wahlkampfplakat für die am 07. Juni anstehende Europawahl.

Ein riesiger Haikopf schaut mich an. Er grinst überheblich. Das Plakat in blau-grau gehalten. Es lässt sich nicht auf den ersten Blick zuordnen von welcher Partei das Ganze kommt. Daneben steht:

Finanzhaie würden FDP wählen.

Für ein Europa, in dem klare Regeln für alle gelten.

Im Anflug eines entsetzten Lachers fragte ich mich: Was soll denn der Quatsch? Was genau wollt ihr damit sagen? Habt ihr keine fotogeneren Kandidatinnen oder Kandidaten für die Europawahl die ihr plakatieren könnt? Oder wenigstens thematische Forderungen? Aber viel schlimmer ist, dass ich erst jetzt entdecke, für welche Partei hier eigentlich geworben wird. Hier soll für eine große Volkspartei geworben werden. Ist doch eindeutig, um welche es hier geht, oder?

Natürlich um die SPD. War doch ganz einfach, nicht wahr?

 

SPD-Europawahlkampf

(Foto: Daniel Fahr)

Diese bedient sich also neuerdings polemischen Propagandaplakaten die das Niveau einer Bild-Zeitungs-Headline haben. Scheinbar haben sie es nötig mit so primitiven Mitteln ihre deutlich nach links abgerückte Wählerschaft wieder auf den „richtigen“, nicht ganz so linken,  Pfad zurückzuholen. Andere Wähler werden sich mit diesem Plakat sicherlich nicht abspeisen oder anlocken lassen. Denn sie transportieren hiermit keinerlei Botschaft.

Auch wenn das Plakat direkt gegen die FDP mit unhaltbaren Behauptungen gerichtet ist, sehe ich dem ganzen sehr entspannt entgegen, da es sowohl inhaltlich als auch thematisch keiner Diskussion standhalten wird.

NACHTRAG:

Grade über Twitter entdeckt: Link und Link2

Spiegel Online berichtet auch über die Plakate: Link

Spiegel Online-Bildstrecke mit weiteren -teilweise sehr fragwürdigen- Wahlplakaten aus der Vergangeheit: Link

Ein weiterer -sehr gut auf den Punkt gebrachter- Beitrag: „Eine Partei zerstört sich selbst

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Erste Gehversuche/Vorstellung

22. April 2009

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich sehr, dass Sie meinen Blog gefunden haben.

Mein Name ist Daniel Fahr. Ich wurde in der Wildpferde-Stadt Dülmen, mitten im schönen Münsterland, geboren und lebe auch heute noch dort. Ich bin 32 Jahre alt und habe Betriebswirtschaft in Münster studiert. Mittlerweile arbeite ich -nach einem 1 1/2-Jährigen beruflichen Ausflug in die Landeshauptstadt Düsseldorf- als Geschäftsführer bei der Turbine Classics GmbH in Münster. Wir lizensieren und vertreiben Filme, Serien und Musik. Mein Hauptaufgabengebiet ist  -das bringen meine Studienschwerpunkte (Steuern, Controlling, Rechnungswesen, Revision) mit sich- alles, was mit Buchhaltung, Jahresabschlüssen, Controlling und Rechtsfragen zu tun hat. Hauptsächlich beschäftige ich mich mit den steuerlichen Vorschriften. Hier liegt eine Menge Optimierungspotenzial. Die ca. 77.000 deutschen Steuervorschriften machen dies zu einer zeitraubenden, aber spannenden Aufgabe.

In meiner Freizeit gibt es für mich kaum etwas Schöneres als bei gutem Wetter in einem netten Cafe in der Sonne zu sitzen und den Tag zu genießen. Frei nach dem Motto „Carpe diem“. Auch tanze ich leidenschaftlich gerne. Vor ca. 15 Jahren habe ich mit dem Tanzen in der Tanzschule Herzog angefangen. Damals, als Teenager, allerdings ohne feste Tanzpartnerin, was dazu führte, dass ich es nach knapp zwei Jahren wieder eingestellt habe. Seit nunmehr fast drei Jahren tanze ich jedoch wieder so oft es die Zeit zulässt. Wenn ich nicht tanze, spiele ich schon mal mit einer Altherrenmannschaft Fußball. Um mich auch alleine fit zu halten, gehe ich joggen oder quäle mich durch ein Fitness-Studio in Münster.

Dieser Blog dient aber nicht nur dazu, mich als Person kennen zu lernen, sondern auch meine Arbeit als Mitglied und Bundestagskandidat der FDP.

Ich bin seit 2004 Mitglied in der FDP. Für dieses „Superwahljahr“ wurde ich zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2009 gekürt. Mein Wahlkreis 128 umfasst den Kreis Coesfeld und Teile des Kreises Steinfurt. In meiner Vorstellungsrede am 07.04.09 habe ich versprochen meinen Wahlkampf mit allen Mitteln, die das Web 2.0 zur Verfügung stellt, zu führen. Deshalb ist meine Homepage (www.daniel-fahr.de) so, wie sie ist. Dort wird getwittert, gebloggt und geyoutubet. Natürlich fehlen auch soziale Netzwerke wie meinVZ, Xing oder Facebook nicht. Alle Dienste werden auf meiner Homepage zentral eingebunden. Die Homepage ist per RSS-Feed einfach zu verfolgen. An der Umsetzung wird derzeit fleißig gefeilt und ich hoffe, dass die Homepage spätestens Ende April online geht.

Ich bin gespannt und freue mich darauf!